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Zum Artikel: Die Baufinanzierung sinnvoll planen 05.04.2016

Die Baufinanzierung sinnvoll planen

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Das eigene Haus zu realisieren, ist ein sehr emotionaler Prozess. Jedoch macht ein kühler Kopf gerade bei so einem großen Vorhaben, wie dem Kauf oder Bau eines Eigenheims, Sinn. Speziell die Finanzierung sollte so günstig wie möglich sein.

Ein Haus zu bauen oder zu kaufen, ist einer der verbreitetsten Wünsche der Deutschen. Immer teurer werden die Mieten und immer sinnvoller erscheint es, das Geld, was monatlich für das Wohnen gezahlt wird, lieber in eine eigene Immobilie zu investieren. Das Fundament eines solchen Vorhabens bildet eine durchdachte Finanzierung. Hier lohnt es sich, wenn man sich dafür ausreichend Zeit nimmt und einige wichtige Dinge beachtet.

Nur so viel zahlen wie unbedingt nötig

Eine Finanzierung für ein Haus schnellstmöglich zurückzuzahlen, das Haus also zu entschulden, kann Sinn ergeben. Allerdings bedeutet das auch, dass bei einer hohen Tilgung auch eine hohe Monatsrate zu Buche schlägt. Doch was ist, wenn mal etwas passiert?

Die monatliche Belastung sollte jederzeit tragbar sein, also auch dann, wenn mal etwas passiert. Daher könnte die Zahlungsverpflichtung so gering wie möglich gestaltet werden, damit diese immer tragbar ist. Um trotzdem schneller mit der Finanzierung fertig zu werden, kann auf freiwilliger Basis parallel angespart werden, z. B. mit einem Fondssparplan. Wenn dann mal etwas passiert, können die Sparbeiträge vorübergehend aussetzt werden und später weiter gespart werden, wenn alles wieder in Ordnung ist. Das schafft Flexibilität.

Konditionen vergleichen

Zinssätze sind nicht überall gleich. Die erste Adresse für eine Baufinanzierung ist die Hausbank. Sie kennt ihre Kunden am besten und weiß um deren wirtschaftliche Verhältnisse. Jedoch kann es sein, dass es günstigere Zinsen bei Wettbewerbern gibt. Daher sollte man sich nicht scheuen, der Hausbank die günstigeren Angebote zu zeigen. Um das Engagement zu bekommen, wird sie ihren Kunden bestimmt entgegenkommen.

Zinsen sichern

Wenn die Zinsen niedrig sind, ergibt eine lange Zinsfestschreibung Sinn. Damit sichert man sich den günstigen Zinssatz für längere Zeit und erreicht somit eine höhere Planungssicherheit.

"Abtretungs-Sonderklausel" ausschließen

Wenn die Bank den Darlehensanspruch verkaufen kann, kann das sehr nachteilig für den Kreditnehmer werden. Daher sollte darauf geachtet werden, dass keine "Abtretungs-Sonderklausel" im Kreditvertrag steht. In den vergangenen Jahren passierte es vielen Kreditnehmern, dass der Gläubiger plötzlich nicht mehr die Bank, sondern ein Hedgefonds war.



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